<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Batz &#187; Regulierung</title>
	<atom:link href="http://www.batz.ch/category/regulierung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.batz.ch</link>
	<description>Das Forum für Schweizer Wirtschaftspolitik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 10:59:38 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com"/><atom:link rel="hub" href="http://superfeedr.com/hubbub"/>		<item>
		<title>Eigenmittel sind nicht teuer!</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/09/eigenmittel-sind-nicht-teuer/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/09/eigenmittel-sind-nicht-teuer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=1601</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler
Mitten in die Diskussion, wieviel Eigenmittel die Schweizer Grossbanken Banken halten sollten, platzt eine Bombe: Die vier renommierten Ökonomen Anat Admati, Peter DeMarzo, Martin Hellwig und Paul Pfleiderer behaupten in einem Arbeitspapier der Stanford University schlicht: &#8220;Die Behauptung, Eigenmittel seien teurer als Fremdmittel, ist eine Legende.&#8221;  Eine hohe Fremdfinanzierung (leverage) ist nach Meinung der Autoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Mitten in die Diskussion, wieviel Eigenmittel die Schweizer Grossbanken Banken halten sollten, platzt eine Bombe: Die vier renommierten Ökonomen Anat Admati, Peter DeMarzo, Martin Hellwig und Paul Pfleiderer behaupten in einem <a href="http://www.gsb.stanford.edu/cldr/cgrp/documents/BankEquityisNotExpensive.pdf" target="_blank">Arbeitspapier</a> der Stanford University schlicht: &#8220;Die Behauptung, Eigenmittel seien teurer als Fremdmittel, ist eine Legende.&#8221;  Eine hohe Fremdfinanzierung (<em>leverage</em>) ist nach Meinung der Autoren nicht erstrebenswert &#8212; nicht aus Sicht der Bank und schon gar nicht aus Sicht der Gesamtwirtschaft. Das Papier zieht die Konsequenzen aus den seit 1958 bekannten Modigliani-Miller-Theoremen, wonach die Finanzierungskosten nur unter bestimmten Voraussetzungen von der Leverage abhängen. Die Autoren prüfen diese Voraussetzungen und verwerfen die Gründe, die zugunsten einer hohen Leverage der Banken sprechen könnten.</p>
<p>Weshalb sich die Banken in den 65 Jahren seit der Formulierung der Modigliani-Miller-Theoremen nie ernsthaft mit diesen auseinandergesetzt haben und warum auch die Wissenschaft viel zu wenig unternahm, um den Mythos der teuren Eigenmittel zu hinterfragen, bleibt ein Geheimnis der Geistesgeschichte. Doch lieber spät als nie. Wenigstens kamen Admati, DeMarzo, Hellwig und Pfleiderer gerade noch rechtzeitig, bevor die Arbeitsgruppe des Bundes zur faktischen Staatsgarantie ihre Empfehlungen abliefern muss.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/09/eigenmittel-sind-nicht-teuer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Weil noch das Lämpchen glüht&#8221;</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/09/weil-noch-das-lampchen-gluht/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/09/weil-noch-das-lampchen-gluht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=1596</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler und Monika Bütler
So sangen wir in der Primarschule, um uns des Lebens zu freuen. Ab heute, 1. September 2010, darf das Lämpchen in Form der guten alte Glühlampe nicht mehr mit gutem Gewissen glühen. Alle Rettungsversuche sind gescheitert. Lampen- und Lichtdesigner haben für die Glühbirne gefochten. Techniker haben darauf hingewiesen, dass die ökologischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler und Monika Bütler</em></p>
<p>So sangen wir in der Primarschule, um uns des Lebens zu freuen. Ab heute, 1. September 2010, darf das Lämpchen in Form der guten alte Glühlampe nicht mehr mit gutem Gewissen glühen. Alle Rettungsversuche sind gescheitert. Lampen- und Lichtdesigner haben für die Glühbirne gefochten. Techniker haben darauf hingewiesen, dass die ökologischen Vorteile geringer sind, als die Behörden behaupten. Wer sparsam heizt, weiss, dass die angeblich so<br />
verschwenderische Glühbirne einen gar nicht so schlechen Wirkungsgrad hat: Schätzungsweise zwei Drittel ihrer Leistung erbringt sie in den dunklen und kalten Wintermonaten, wo die verpönte Abwärme höchst willkommen ist. Zu guter letzt haben Ökonomen neulich im <a href="http://www.economist.com/node/16886228" target="_blank">Economist</a> dargelegt, dass bisher noch jeder Fortschritt der Lichterzeugung die Nachfrage nach Licht und den Energieverbrauch letztlich erhöht hat.</p>
<p>Doch alle Argumente waren für die Katz (die sieht auch im Dunkeln). Die Glühbirne wird sich zwar ersetzen lassen: Ein Schaden allerdings bleibt. Dem staunenden Publikum wurde einmal mehr vorexerziert, wie die Behörden mit Null-Toleranz gegen ein Scheinproblem vorzugehen wissen, wenn die Lösung (a) Gewinne für eine gut organisierte Partei (die Lampenhersteller) und (b) Kosten für eine schlecht organisierte Parte (die Haushalte) bringt.</p>
<p>Darunter leidet die Glaubwürdigkeit, zumal es zum Beispiel in der Schweiz nicht gelingt, die CO2-Produktion im Strassenverkehr zu besteuern (gut organisierte Gegnerschaft). Der Umwelt ist damit ein schlechter Dienst getan. Klimaschutz ist ein öffentliches Gut und wird als solches vom Markt in sub-optimaler Menge und/oder Qualität produziert. Das sehen wir als Ökonomen ein. Staatliche (und internationale) Eingriffe haben durchaus Sinn. Nicht aber bürokratische Schikanen wie die Ausrottung der Glühbirne. Es wäre wichtig, die durchaus vorhandene Bereitschaft zum Klimaschutz dort einzufordern, wo dieser etwas bringt, statt sie zu mit Alibi-Schikanen zu unterlaufen.</p>
<p>Die Aus für die Glühbirne ist ein Sieg von Bürokratie und Interessengruppen über Freiheit und gesunden Menschenverstand. Früher musste noch das Arbeitsplatzargument herhalten (man lese: Fréderic Bastiat: &#8220;Petition der Kerzenzieher gegen die unfaire Konkurrenz der Sonne&#8221; von 1845 (<a href="http://bastiat.de/bastiat/petition.html" target="_blank">deutsch</a> oder im Original <a href="http://bastiat.org/fr/petition.html" target="_blank">französisch</a>). Heute sticht der Joker &#8220;Klima&#8221;. Die globale Erwärmung ist allein schon schlimm genug. Doch zusätzlich beschleunigt sie auch die globale Bürokratisierung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/09/weil-noch-das-lampchen-gluht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trivialvorschriften statt Regulierung der Grossrisiken</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/07/trivialvorschriften-statt-regulierung-der-grossrisiken/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/07/trivialvorschriften-statt-regulierung-der-grossrisiken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LukasS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=1077</guid>
		<description><![CDATA[Monika Bütler 
Das Thema meiner letzten Kolumne in der NZZ am Sonntag ist Regulierung. Staaten greifen durch vielerlei Vorschriften in den Alltag der Bürger ein, Grossrisiken aber bleiben oft unreguliert. Warum dies so ist, können Sie hier lesen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler </em></p>
<p>Das Thema meiner letzten Kolumne in der NZZ am Sonntag ist Regulierung. Staaten greifen durch vielerlei Vorschriften in den Alltag der Bürger ein, Grossrisiken aber bleiben oft unreguliert. Warum dies so ist, können Sie <a title="NZZaS" href="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Trivialvorschriften3.pdf" target="_blank">hier</a> lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/07/trivialvorschriften-statt-regulierung-der-grossrisiken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TBTF: Der grosse Tag</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/07/tbtf-der-grosse-tag/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/07/tbtf-der-grosse-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Finanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=1064</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler
Auf diesen Tag hat sich unser Team gefreut: Unser Gutachten zuhanden der SP Schweiz erblickte an der Pressekonferenz von heute morgen das Licht dieser Welt. Inke Nyborg, Diana Festl-Pell, René Hegglin und ich haben seit Wochen nur noch TBTF verstanden. Jetzt freuen wir uns auf Reaktionen.
Das Gutachten kann heruntergeladen werden von der Homepage der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Auf diesen Tag hat sich unser Team gefreut: Unser Gutachten zuhanden der SP Schweiz erblickte an der Pressekonferenz von heute morgen das Licht dieser Welt. Inke Nyborg, Diana Festl-Pell, René Hegglin und ich haben seit Wochen nur noch TBTF verstanden. Jetzt freuen wir uns auf Reaktionen.</p>
<p>Das Gutachten kann heruntergeladen werden von der <a href="http://www.sp-ps.ch/index.php?id=20&#038;action=detail&#038;uid=4799&#038;L=0" target="_blank">Homepage der SP Schweiz</a> (samt Pressematerial) oder bei unserem Institut als <a href="http://www.isb.uzh.ch/pdf/UZH-Schlussbericht_Faktische-Staatsgarantie-fuer-Grossbanken_2010-07-08.pdf" target="_blank">PDF</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/07/tbtf-der-grosse-tag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Vater der Finance über TBTF</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/06/der-vater-der-finance-uber-tbtf/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/06/der-vater-der-finance-uber-tbtf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=937</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler
Eugene Fama, Mitbegründer der modernen Finanzmarktwissenschaft und geistiger Vater der &#8220;Efficient Market Hypothesis&#8221; bleibt einer der überzeugtesten Vertreter der Marktwirtschaft und der Finanzmärkte als Nervenzentrum der Wirtschaft. Umso bemerkenswerter seine Ausführungen zum Problem der unfreiwilligen Staatshaftung für Banken (Too Big to Fail) in einem Fernsehinterview mit CNBC.
Fama stellt mit aller Prägnanz fest, dass TBTF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Eugene Fama, Mitbegründer der modernen Finanzmarktwissenschaft und geistiger Vater der &#8220;Efficient Market Hypothesis&#8221; bleibt einer der überzeugtesten Vertreter der Marktwirtschaft und der Finanzmärkte als Nervenzentrum der Wirtschaft. Umso bemerkenswerter seine Ausführungen zum Problem der unfreiwilligen Staatshaftung für Banken (Too Big to Fail) in einem <a href="http://www.cnbc.com/id/15840232/?video=1506628338&amp;play=1" target="_blank">Fernsehinterview</a> mit <em>CNBC</em>.</p>
<p>Fama stellt mit aller Prägnanz fest, dass TBTF eine Lizenz zum Eingehen von Risiken auf Kosten der Allgemeinheit darstellt. &#8220;Das ist nicht Kapitalismus&#8221;. Mit anderen Worten: Die Standard-Argumentation der Banken, Massnahmen zur Eindämmung der Staatshaftung seien Eingriffe in den Markt, ist Unsinn.</p>
<p>Fama hält allerdings wenig von komplizierten Regelwerken nach Art der Obama-Reform oder der EU-Regulierungs-Offensive. Sein Rezept: Mehr Eigenmittel, und zwar dramatisch mehr: nicht eine Anhebung von drei auf fünf Prozent, sondern auf 40 oder 50 Prozent!</p>
<p>Und wie gesagt: Fama ist nicht ein unbelehrbarer Anti-Kapitalist, sondern ein intellektueller Kapitän, der wohl mit dem Schiff der Martwirtschaft unterginge, wenn es sein müsste. (Anders als prominente schweizerische TBTF-Kritiker, die das Schiff bereits verlassen haben.)</p>
<p>Wer mehr wissen möchte, findet weitere Beiträge im Blog <a href="http://baselinescenario.com/2010/06/02/eugene-fama-too-big-to-fail-perverts-activities-and-incentives/#more-7695" target="_blank"><em>The Baseline Scenario</em></a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/06/der-vater-der-finance-uber-tbtf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bankensanierung: Kompass über Bord</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/05/bankensanierung-kompass-uber-bord/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/05/bankensanierung-kompass-uber-bord/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 14:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=746</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler
Der Bundesrat hat am 12. Mai einen neuen Entwurf zum Einlegerschutz präsentiert. En passant werden auch die Bestimmungen zur (Zwangs-)Sanierung revidiert. Einiges daran ist gut (Schuldumwandlung, Art. 31 Abs. 3 EBankG) oder mindestens gut gemeint (good bank &#8212; bad bank, Art. 30 EBankG).
Mit Entsetzen stelle ich jedoch fest, dass der ökonomische Kompass der Sanierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Der Bundesrat hat am 12. Mai einen neuen <a href="http://www.efd.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00570/01696/index.html?lang=de" target="_blank">Entwurf zum Einlegerschutz</a> präsentiert. En passant werden auch die Bestimmungen zur (Zwangs-)Sanierung revidiert. Einiges daran ist gut (Schuldumwandlung, Art. 31 Abs. 3 EBankG) oder mindestens gut gemeint (good bank &#8212; bad bank, Art. 30 EBankG).</p>
<p>Mit Entsetzen stelle ich jedoch fest, dass der ökonomische Kompass der Sanierung verloren gegangen ist. Bisher verlangte das Gesetz, dass ein Sanierungsplan &#8220;die Interessen der Gläubiger und der Eigner bestmöglich wahrt&#8221; (Art. 29 Abs. 1 BankG). Auf gut ökonomisch bedeutete dies: Die Aufsichtsbehörde muss bei der Zwangssanierung einer Bank die vorhandenen Werte der Bank maximieren. Dies schliesst Lieblingslösungen der Behörde auf Kosten der Aktionäre aus.</p>
<p>Der neue Entwurf verlangt nur noch, dass die Sanierung &#8220;die Gläubiger voraussichtlich besser stellt als die sofortige Eröffnung des Bankenkonkurses&#8221; (Art. 31 Abs 1 lit.c EBankG). Das ist viel bescheidener, unanständig bescheiden. Die Behörde gewinnt nämlich hier einen Spielraum auf Kosten der Aktionäre. Ich bin zwar der letzte, der mit den Aktionären einer sanierungsbedürftigen Bank Erbarmen hat. Und oft wird für die Aktionäre auch bei wertschonendster  Sanierung tatsächlich nichts übrig bleiben. Aber in der Marktwirtschaft geht&#8217;s eben manchmal ums Prinzip, sonst landen wir bei der Behördenwillkür.</p>
<p>Ich war seinerzeit Mitglied der Arbeitsgruppe, welche die bestehenden Bestimmungen erarbeitet hat. Es war nicht einfach, die Juristen in der Gruppe davon zu überzeugen, dass aus ökonomischer Sicht bei einer Sanierung die Substanz zu maximieren ist. Aber es ist damals gelungen. Acht Jahre älter und um eine Krise reicher werfen wir den ökonomischen Kompass wieder über Bord.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/05/bankensanierung-kompass-uber-bord/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TBTF: Pioniernation Schweiz!</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/04/tbtf-pioniernation-schweiz/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/04/tbtf-pioniernation-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 20:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Finanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=691</guid>
		<description><![CDATA[Urs Birchler
Gerade erhielt ich von Inke Nyborg den Hinweis, dass es der Zwischenbericht  der Expertengruppe des Bundes (vom 23. April) in die internationale Blogosphäre geschafft hat, und zwar gleich auf ein hohes Podest. Harvard-Professor Greg Mankiw rühmt die Schweiz, da die Expertengruppe explizit sogenannte CoCos (Contingent Convertible Bonds) vorschlägt.
Mich hat&#8217;s gefreut, weil ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Gerade erhielt ich von Inke Nyborg den Hinweis, dass es der <a href="http://www.sif.admin.ch/dokumentation/00514/00519/00592/index.html?lang=de" target="_&quot;blank&quot;">Zwischenbericht</a>  der Expertengruppe des Bundes (vom 23. April) in die internationale Blogosphäre geschafft hat, und zwar gleich auf ein hohes Podest. Harvard-Professor <a href="http://gregmankiw.blogspot.com/2010/04/contingent-convertible-bond-watch.html" target="_blank">Greg Mankiw</a> rühmt die Schweiz, da die Expertengruppe explizit sogenannte CoCos (Contingent Convertible Bonds) vorschlägt.</p>
<p>Mich hat&#8217;s gefreut, weil ich die (von namhaften Akademikern und Praktikern propagierten) CoCos kürzlich in meiner <a href="http://www.isb.uzh.ch/sonderanlaesse/" target="_blank">Antrittsvorlesung</a> und im <a href="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/UZH-Zwischenbericht_Faktische-Staatsgarantie-fuer-Grossbanken_2010-04-12.pdf" target="_blank">Zwischenbericht</a> für die SP Schweiz unterstützt hatte.</p>
<p>Mankiw&#8217;s Beitrag ist auch eine gute Ergänzung zu meinem Interview in <a href="http://www.nzz.ch/finanzen/webtv/impulse_april_2010_1.5360942.html?video=1.5525716" target="_blank">NZZ Impulse</a> zum Zwischenbericht der Expertengruppe. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/04/tbtf-pioniernation-schweiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google sucht</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/04/google-sucht/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/04/google-sucht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LukasS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=651</guid>
		<description><![CDATA[ Monika Bütler
 Google sucht IT Spezialisten und beisst sich die Zähne aus am für 2010 halbierten Kontingent für Arbeitnehmer aus Drittstaaten (siehe z.B. Tagesanzeiger).
Leider lassen sich Spezialisten und Spezialistinnen auf dem Arbeitsmarkt nicht einfach googlen und downloaden. Unser Blogeintrag vom 11. März bleibt somit hochaktuell.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <em>Monika Bütler</em></p>
<p> Google sucht IT Spezialisten und beisst sich die Zähne aus am für 2010 halbierten Kontingent für Arbeitnehmer aus Drittstaaten (siehe z.B. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Verlaesst-Google-die-Schweiz-gehen-2400-Arbeitsplaetze-verloren/story/26759244" target="_blank">Tagesanzeiger</a>).</p>
<p>Leider lassen sich Spezialisten und Spezialistinnen auf dem Arbeitsmarkt nicht einfach googlen und downloaden. Unser <a href="http://www.batz.ch/2010/03/harter-fall-statt-hartefall/" target="_blank">Blogeintrag vom 11. März</a> bleibt somit hochaktuell.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/04/google-sucht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RAV online &#8211; ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/03/rav-online-ein-erfahrungsbericht/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/03/rav-online-ein-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 17:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konjunktur und Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Sicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=542</guid>
		<description><![CDATA[Monika Bütler
Wir suchen eine Haushalthilfe mit circa 50%-Pensum. Das wäre keinen Blogeintrag wert. Dafür die Online-Stellenvermittlung Treffpunkt Arbeit: Die vom seco organisierte Informationsplattform ist zumindest aus der Sicht potentieller Arbeitgeber verbesserungsfähig &#8212; um es milde auszudrücken.
Eine Online-Suche nach Haushalthilfen/Haushälterinnen für den Arbeitsplatz Zürich lieferte am Stichtag 168 Hits. Die vom Computer ausgespuckte Liste enthielt folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler</em></p>
<p>Wir suchen eine Haushalthilfe mit circa 50%-Pensum. Das wäre keinen Blogeintrag wert. Dafür die Online-Stellenvermittlung <a href="http://www.treffpunkt-arbeit.ch/" target="_blank">Treffpunkt Arbeit</a>: Die vom <em>seco</em> organisierte Informationsplattform ist zumindest aus der Sicht potentieller Arbeitgeber verbesserungsfähig &#8212; um es milde auszudrücken.</p>
<p>Eine Online-Suche nach Haushalthilfen/Haushälterinnen für den Arbeitsplatz Zürich lieferte am Stichtag 168 Hits. Die vom Computer ausgespuckte Liste enthielt folgende Information: Je eine Identifikationsnummer im Format AE123456, Kanton und Beruf. Neben einer für uns nutzlosen Nummer somit die zwei Suchbegriffe, die wir bereits selber eingegeben hatten. Hingegen keine brauchbare Kurzbeschreibung wie: &#8220;Ältere Italienisch sprechende Frau sucht 60% Stelle in Familie mit Kindern&#8221;, welche mindestens eine erste Vorauswahl zugelassen hätte.</p>
<p>Die 168 potentiellen Bewerberinnen müssen einzeln angeklickt werden. Das Studium der Einträge ist allerdings wenig ergiebig: Es finden sich auch im Dossier keine Informationen, die einem potentiellen Arbeitgeber erlauben würden, eine engere Auswahl zu treffen und sich dann mit dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Verbindung zu setzten. Abgesehen davon, dass alleine schon die Ansicht von 168 Profilen mehrere Stunden dauern würde.</p>
<p>Im Dossier finden sich Informationen zu Alter, Geschlecht, Führerausweiskategorie (meistens B) und detaillierte Infos über den Aufenthaltsstatus. Letzteres, obwohl des RAV kaum Personen ohne Arbeitsbewilligung vermitteln dürften. Der Wohnort wird nicht erwähnt,  dafür die Bereitschaft diesen zu wechseln (fast immer &#8220;nein&#8221;). Aus der Adresse des RAV ist dann der ungefähre Wohnort indirekt doch ersichtlich.</p>
<p>Aus gut gemeinten Datenschutzgründen nicht erwähnt wird die Nationalität. Bei einer Person mit Bewilligung F (= vorläufig aufgenommen) und Muttersprache Französisch wird es sich allerdings kaum um eine Französin handeln. Apropos Sprachen: Unter den aufgelisteten Kandidatinnen scheint es einige Sprachwunder zu geben, die neben ihrer Muttersprache mehrere Sprachen in Wort und Schrift gut beherrschen. Mindestens steht es so im Dossier.</p>
<p>Am Schluss bleibt Ratlosigkeit: Wie soll denn ein potentieller Arbeitgeber aufgrund dieser Angaben Kandidatin AE123456 (46, Aufenthalt B, Muttersprache Spanisch, Wohnortswechsel nein, Tagespendler) von Kandidatin AE987654 (35, Aufenthalt C, Portugiesisch, Wohnortswechsel nein, Tagespendler) unterscheiden können? Es fehlen genau die Informationen, welche normalerweise in der Stellenvermittlung im Zentrum stehen: Frühere Erfahrungen, Fertigkeiten (Kochen? Bügeln?), Motivation, persönliche Angaben, Engagement, Flexibilität und zeitliche Verfügbarkeit.</p>
<p>Möglich, dass das RAV die Zügel selber in der Hand behalten möchten, weil es die Bewerberinnen besser kennt. Mit der gewählten Informationsstrategie steigt allerdings die Chance auf erfolgreiche Vermittlung kaum.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/03/rav-online-ein-erfahrungsbericht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Harter Fall statt Härtefall</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/03/harter-fall-statt-hartefall/</link>
		<comments>http://www.batz.ch/2010/03/harter-fall-statt-hartefall/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.batz.ch/?p=516</guid>
		<description><![CDATA[Monika Bütler und Urs Birchler
Eine Hiobsbotschaft für die Lehrerin unseres jüngeren Sohnes: Sie darf ab sofort nicht mehr unterrichten. Nein, sie hat weder gestohlen noch Kinder geschlagen. Es ist viel einfacher: Sie ist Südafrikanerin. Ihre Arbeitsbewilligung wird nach zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit nicht mehr verlängert.
Der Hintergund: Der Bundesrat hat das Kontingent für Arbeitsbewilligungen für Spezialistinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler</em> und <em>Urs Birchler</em></p>
<p>Eine Hiobsbotschaft für die Lehrerin unseres jüngeren Sohnes: Sie darf ab sofort nicht mehr unterrichten. Nein, sie hat weder gestohlen noch Kinder geschlagen. Es ist viel einfacher: Sie ist Südafrikanerin. Ihre Arbeitsbewilligung wird nach zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit nicht mehr verlängert.</p>
<p>Der Hintergund: Der Bundesrat hat das Kontingent für Arbeitsbewilligungen für Spezialistinnen und Spezialisten aus Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten) halbiert. Es wird 2010 deshalb maximal 2000 unbeschränkte Aufenthaltsbewilligungen (&#8220;B&#8221;) und maximal 3500 Kurzzeit-Aufenthaltsbewilligungen (&#8220;L&#8221;) geben. Entsprechend werden die Kantone auch nur halb so viele Arbeitsbewilligungen erteilen können. Zu den Nicht-EU Staaten gehören Länder wie die USA, Kanada und Australien, aus denen von schweizerischen Firmen hoch begehrte Spezialisten kommen. IT Firmen, internationale Schulen und Forschungsanstalten sind von den Einschränkungen ganz besonders betroffen.</p>
<p>Zum Vergleich: Im Jahre 2009 erhielten rund 50&#8242;000 Personen aus EU17- und EFTA-Staaten B- und L-Aufenthaltsbewilligungen. Ferner erhielten 10&#8242;542 Personen Asyl, wurden vorläufig aufgenommen, oder ihr Aufenthalt wurde aus anderen Gründen mit einer fremdenpolizeilichen Bewilligung geregelt, davon 2700 aufgrund einer Härtefallregelung.</p>
<p>Unsere Kinder und ihre hoch-qualifizierte und engagierte Lehrerin werden nicht die einzigen sein, die unter der absurden Einwanderungspolitik leiden. Ein Härtefall ist dies offenbar dennoch nicht. Öffentlicher Widerstand gegen den Verhältnisblödsinn bei den Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen scheint sich auch nicht zu regen. Der nichtgewährte Härtefall für einen in der Schweiz mehrfach vorbestraften, in seinem Heimatland in keiner Weise bedrohten Kolumbianer rührte hingegen die Tränen der Härtefallkommission und füllte während Tagen mehrere Seiten im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Junger-Kolumbianer-muss-die-Schweiz-verlassen/story/25139046" target="_blank">Tagesanzeiger</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.batz.ch/2010/03/harter-fall-statt-hartefall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
