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	<title>Batz &#187; Personen</title>
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	<description>Das Forum für Schweizer Wirtschaftspolitik</description>
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		<title>Noch eine Gratulation: Christian Thöni erhält den Latsis-Preis</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/06/noch-eine-gratulation-christian-thoni-erhalt-den-latsis-preis/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 09:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LukasS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Bütler
Die Fondation Latsis Internationale, Genf, hat Dr. Christian Thöni „für seine Forschungstätigkeit und seine Fachpublikationen“ den diesjährigen Latsis-Preis verliehen. Christian Thöni ist Assistenzprofessor an der Universität St. Gallen (HSG).
Christian’s Forschungsschwerpunkt ist die empirische Erforschung sozialer Präferenzen in sozialen Dilemma-Situationen sowie im Marktgeschehen mit Hilfe von Labor- und Feldexperimenten. Des weiteren beschäftigt sich der Latsis-Preisträger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler</em></p>
<p>Die Fondation Latsis Internationale, Genf, hat <a title="Christian Thöni's Homepage" href="http://www.sew.unisg.ch/org/sew/web.nsf/wwwPubPersonEng/Th%C3%B6ni+Christian?opendocument" target="_blank">Dr. Christian Thöni </a>„für seine Forschungstätigkeit und seine Fachpublikationen“ den diesjährigen Latsis-Preis verliehen. Christian Thöni ist Assistenzprofessor an der Universität St. Gallen (HSG).</p>
<p>Christian’s Forschungsschwerpunkt ist die empirische Erforschung sozialer Präferenzen in sozialen Dilemma-Situationen sowie im Marktgeschehen mit Hilfe von Labor- und Feldexperimenten. Des weiteren beschäftigt sich der Latsis-Preisträger 2010 mit der experimentellen Validierung von Befragungen, welche das Vertrauen, die Fairness und Hilfsbereitschaft der Mitmenschen untersuchen. Ein dritter Teil seiner Forschungsarbeiten betrachtet das Wahlverhalten im Wettbewerbsumfeld und unter unsicheren Bedingungen.</p>
<p>Die offizielle Preisübergabe (25&#8242;000 Franken) und Zeremonie findet am 30. September in Genf statt.</p>
<p>Wir gratulieren!</p>
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		<title>Der Vater der Finance über TBTF</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Urs Birchler
Eugene Fama, Mitbegründer der modernen Finanzmarktwissenschaft und geistiger Vater der &#8220;Efficient Market Hypothesis&#8221; bleibt einer der überzeugtesten Vertreter der Marktwirtschaft und der Finanzmärkte als Nervenzentrum der Wirtschaft. Umso bemerkenswerter seine Ausführungen zum Problem der unfreiwilligen Staatshaftung für Banken (Too Big to Fail) in einem Fernsehinterview mit CNBC.
Fama stellt mit aller Prägnanz fest, dass TBTF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Eugene Fama, Mitbegründer der modernen Finanzmarktwissenschaft und geistiger Vater der &#8220;Efficient Market Hypothesis&#8221; bleibt einer der überzeugtesten Vertreter der Marktwirtschaft und der Finanzmärkte als Nervenzentrum der Wirtschaft. Umso bemerkenswerter seine Ausführungen zum Problem der unfreiwilligen Staatshaftung für Banken (Too Big to Fail) in einem <a href="http://www.cnbc.com/id/15840232/?video=1506628338&amp;play=1" target="_blank">Fernsehinterview</a> mit <em>CNBC</em>.</p>
<p>Fama stellt mit aller Prägnanz fest, dass TBTF eine Lizenz zum Eingehen von Risiken auf Kosten der Allgemeinheit darstellt. &#8220;Das ist nicht Kapitalismus&#8221;. Mit anderen Worten: Die Standard-Argumentation der Banken, Massnahmen zur Eindämmung der Staatshaftung seien Eingriffe in den Markt, ist Unsinn.</p>
<p>Fama hält allerdings wenig von komplizierten Regelwerken nach Art der Obama-Reform oder der EU-Regulierungs-Offensive. Sein Rezept: Mehr Eigenmittel, und zwar dramatisch mehr: nicht eine Anhebung von drei auf fünf Prozent, sondern auf 40 oder 50 Prozent!</p>
<p>Und wie gesagt: Fama ist nicht ein unbelehrbarer Anti-Kapitalist, sondern ein intellektueller Kapitän, der wohl mit dem Schiff der Martwirtschaft unterginge, wenn es sein müsste. (Anders als prominente schweizerische TBTF-Kritiker, die das Schiff bereits verlassen haben.)</p>
<p>Wer mehr wissen möchte, findet weitere Beiträge im Blog <a href="http://baselinescenario.com/2010/06/02/eugene-fama-too-big-to-fail-perverts-activities-and-incentives/#more-7695" target="_blank"><em>The Baseline Scenario</em></a>.</p>
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		<title>Hartelijke gelukwensen, Lans!</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/06/hartelijke-gelukwensen-lans/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LukasS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Bütler und Gebhard Kirchgässner
Am  diesjährigen  Dies  Academicus  hat  die  Universität  St.  Gallen  die Ehrendoktorwürde  an  Prof. Lans Bovenberg (Tilburg University, Niederland) verliehen.  Und dies nicht weil auch die HSG &#8220;bovenberg&#8221; ist &#8211; auf dem Berg oben.  Nein,  Lans  Bovenberg ist einer der weltweit führenden Forscher im Bereich der Public Economics.
 Lans  Bovenberg  hat  vor  allem  zu  zwei  Gebieten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler und Gebhard</em> <em>Kirchgässner</em></p>
<p>Am  diesjährigen  Dies  Academicus  hat  die  Universität  St.  Gallen  die Ehrendoktorwürde  an  <a title="Homepage Lans Bovenberg" href="http://center.uvt.nl/staff/bovenberg/" target="_blank">Prof. Lans Bovenberg </a>(Tilburg University, Niederland) verliehen.  Und dies nicht weil auch die HSG &#8220;bovenberg&#8221; ist &#8211; auf dem Berg oben.  Nein,  Lans  Bovenberg ist einer der weltweit führenden Forscher im Bereich der Public Economics.</p>
<p> Lans  Bovenberg  hat  vor  allem  zu  zwei  Gebieten  wesentliche  Beiträge geleistet hat: zur Finanzwissenschaft und zur Umweltökonomik. Seit Ende der neunziger  Jahre  hat  er  sich  verstärkt Problemen der Sozialversicherung sowie insbesondere der Altersvorsorge zugewandt. Im Jahre 2003 erhielt Lans Bovenberg  den mit 2.5 Millionen dotierten Spinoza-Preis, den angesehensten niederländische Wissenschaftspreis. Mit diesem Betrag finanzierte sich Lans Bovenberg   nicht  etwa  eine  Weltreise,  sondern  gründete  Netspar,  ein unabhängiges  Netzwerk  für  Forschung,  Ausbildung  und Wissenstransfer im Bereich  von  &#8220;Pensions,  Aging and Retirement&#8221;. Von diesem profitiert auch die  HSG.  So  erlaubt uns Netspar, am 10. und 11. Juni eine internationale Konferenz  zu  Fragen  der  Alterssicherung in Zürich zu organisieren (mehr dazu später im batz).</p>
<p> Lans  Bovenberg  ist  kein  weltfremder Forscher, im Gegenteil. Er wirkt in ausserordentlicher  Weise  in  die  Öffentlichkeit  hinein und hilft dabei, ökonomische  Erkenntnisse  in  die wirtschaftspolitische Praxis umzusetzen. Diese  Verbindung  von  hochstehender Wissenschaft und praktischer Relevanz der ökonomischen Forschung ist vorbildlich. Wir freuen uns daher sehr über diese hochverdiente Ehrendoktorwürde.</p>
<p>Hartelijke gelukwensen, Lans!</p>
<p>Lesen Sie <a title="Laudatio Lans Bovenberg" href="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Laudatio-Lans-Bovenberg.pdf" target="_blank">hier</a> die vollständige Würdigung von Lans Bovenberg.</p>
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		<title>Panta Rhei</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Urs Birchler
Alles fliesst. Auf griechisch verabschiedet sich einer der aktiven Wirtschafts-Blogger von der Szene. William Buiter schliesst seinen vielbeachteten Blog Maverecon bei Financial Times. Dort zog er als Professor der London School of Economics zum Beispiel gegen die faktische Staatsgarantie für Grossbanken ins Feld &#8220;Too big to fail is too big&#8221;. Jetzt zieht der Maverick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Alles fliesst. Auf griechisch verabschiedet sich einer der aktiven Wirtschafts-Blogger von der Szene. <a href="http://www.nber.org/~wbuiter/">William Buiter</a> schliesst seinen vielbeachteten Blog <a href="http://blogs.ft.com/maverecon/">Maverecon</a> bei <em>Financial Times</em>. Dort zog er als Professor der <em>London School of Economics </em>zum Beispiel gegen die faktische Staatsgarantie für Grossbanken ins Feld <a href="http://blogs.ft.com/maverecon/2009/06/too-big-to-fail-is-too-big/"><em>&#8220;Too big to fail is too big&#8221;</em></a>. Jetzt zieht der Maverick (gemäss leo.org: Aussenseiter, Eigenbrötler, Einzelgänger, mutterloses Kalb) als Chefökonom<em></em> zu <em>Citigroup</em>. <em>Citigroup</em> (16&#8242;000 Niederlassungen mit 300&#8242;000 Angestellten in 140 Ländern) ist eine der vier amerikanischen Grossbanken, die die Finanzkrise überlebten &#8212; dank massiver Staatshilfe im November 2008.</p>
<p><em>Citigroup</em> ist also &#8220;too big to fail&#8221;. Damit wäre die Bank nach der Logik ihres frischgebackenen Chefökonomen schlicht zu gross. Eine der beiden Seiten muss jetzt nachgeben. Wird Buiter <em>Citigroup </em>zerhacken oder umgekehrt? Mal sehen, was alles fliesst.</p>
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		<title>Wo die milden Kerle wohnen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Urs Birchler
Der Urvater der Volkswirtschaftslehre, Adam Smith (1723-1790), baute seine Gesellschaftsphilosophie (Theory of Moral Sentiments, 1759) noch auf das Grundgefühl der zwischenmenschlichen Sympathie. Später kamen dem homo oeconomicus die weicheren Züge abhanden. Zurück blieb eine oft fast mechanistisch (miss-)verstandenen Rationalität. Moderne Forscher wie Prof Ernst Fehr zeigten im Labor, wie wichtig Empathie, Vertrauen und Fairness bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Gehirn-Homer1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-252" title="Gehirn-Homer" src="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Gehirn-Homer1-249x300.jpg" alt="" width="75" height="90" /></a><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Der Urvater der Volkswirtschaftslehre, Adam Smith (1723-1790), baute seine Gesellschaftsphilosophie (<em>Theory of Moral Sentiments</em>, 1759) noch auf das Grundgefühl der zwischenmenschlichen Sympathie. Später kamen dem <em>homo oeconomicus</em> die weicheren Züge abhanden. Zurück blieb eine oft fast mechanistisch (miss-)verstandenen Rationalität. Moderne Forscher wie Prof Ernst Fehr zeigten im Labor, wie wichtig Empathie, Vertrauen und Fairness bei wirtschaftlichen Entscheidungen sind. Die gleichzeitige spektakuläre Entwicklung der Neurowissenschaften erlaubt ein vertieftes Studium dieser Faktoren durch interdisziplinären Schulterschluss verschiedener Disziplinen.</p>
<p>Die Universität Zürich hat heute die Gründung eines <a href="http://www.sns.uzh.ch/index.html">Laboratory for Social and Neural Systems Research (SNS Lab)</a> bekanntgegeben. Das Eröffnungssymposium wird am 4. Juni 2010 stattfinden. Wir werden die Aktivitäten des SNS Lab mit Sympathie verfolgen.</p>
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		<title>Ist Glück lernbar?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Urs Birchler
Aargauer Politiker fordern laut Bericht des Tages-Anzeiger ein Wahlfach &#8220;Glück&#8221; an Berufs- und Oberschulen. In diesem Fach soll die &#8220;Freude am Leben&#8221; vermittelt werden.
Bei solchen Vorschlägen suche ich stets den Rat des Experten. &#8220;Glück ist doch kein Fach, sondern ein Thema&#8221;, sagt unser Peter (8, 2. Klasse). Thema heisst in seiner Schule: Die Ägypter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p><a href="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Happyness1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-205" title="Happyness" src="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/Happyness1.jpg" alt="" width="150" height="225" /></a>Aargauer Politiker fordern laut <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jugendliche-sollen-im-Fach-Glueck-unterrichtet-werden/story/24663225" target="_blank">Bericht</a> des <em>Tages-Anzeiger</em> ein Wahlfach &#8220;Glück&#8221; an Berufs- und Oberschulen. In diesem Fach soll die &#8220;Freude am Leben&#8221; vermittelt werden.</p>
<p>Bei solchen Vorschlägen suche ich stets den Rat des Experten. &#8220;Glück ist doch kein Fach, sondern ein Thema&#8221;, sagt unser Peter (8, 2. Klasse). Thema heisst in seiner Schule: Die Ägypter oder Dinosaurier, also etwas das einmalig angeboten wird (und Spass macht). Das trifft den Punkt. Als Dauerfach möchte er Glück nicht lernen.</p>
<p>Schade. Zwar wäre es leicht paradox, den Schulabschluss mit einer 3.0 in Glück zu vermasseln. Aber mindestens die Pisa-Testresultate in Glück hätten wir schon sehen wollen. Glückliche Lehrer als Nebeneffekt wären ebenfalls willkommen.</p>
<p>Als Ökonom sehe ich den Vorschlag aus dem Aargau als Glücksfall. &#8220;Glück&#8221; ist nämlich das Trojanische Pferd, in dessen Bauch eine Sturmtruppe ökonomischer Gedanken und Konzepte nur darauf warten, auch die Berufs- und Oberschulen zu erobern. Und das Lehrbuch für den Glückskurs liegt bereits vor. Nein, ich meine nicht <em>Anleitung zum Unglücklichsein</em> von Paul Watzlawick, sondern <a href="http://mitpress.mit.edu/catalog/item/default.asp?ttype=2&amp;tid=11502" target="_blank"><em>Happiness, A Revolution in Economics</em></a> von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bruno_Frey">Bruno S. Frey</a>, glücklich emeritierter Professor der Universität Zürich, und dessen früheres Buch <a href="http://press.princeton.edu/titles/7222.html#TOC"><em>Happiness and Economics: How the Economy and Institutions Affect Human Well-Being</em></a> mit <a href="http://wwz.unibas.ch/personen/profil/profil/person/stutzer/abteilung/wifor/" target="_blank">Alois Stutzer</a>. Auf dieser Grundlage wäre das Glück ein gutes Thema; im Gegensatz zu alten Ägyptern und Dinosauriern scheinen glückliche Menschen noch nicht ganz ausgestorben.</p>
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		<title>Der Batz am TV!</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/01/der-batz-am-tv/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Urs Birchler
Wer hätte das gedacht: Schon am elften Lebenstag schafft es das zarte Baby ins Fernsehen. Genau aufpassen bei Zählerstand 2 Minuten 50 Sekunden im Beitrag zu 10vor10 vom 11. Januar 2010. Freude herrscht!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Wer hätte das gedacht: Schon am elften Lebenstag schafft es das zarte Baby ins Fernsehen. Genau aufpassen bei Zählerstand 2 Minuten 50 Sekunden im Beitrag zu <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=6706abe1-fac6-47a6-82f6-2f4e4178128a" target="_blank">10vor10</a> vom 11. Januar 2010. Freude herrscht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch eine Gratulation: Stefan Bühler</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/01/noch-eine-gratulation-stefan-buhler/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 20:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Bütler
Allen Unkenrufen zum Trotz: Es gibt sie noch; auch an &#8220;meiner&#8221; Hochschule, der UniSG. Kollegen, die sich in der angewandten Wirtschaftspolitik verdient machen, obwohl sich ein solches Engagement innerhalb der Hochschulen kaum je lohnt. Einer davon ist Stefan Bühler, Förderprofessor des Schweizerischen Nationalfonds, mit Forschungsschwerpunkten Industrieökonomik, Regulierungstheorie und Wettbewerbspolitik. Auf den 1. Januar 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Monika Bütler</em></p>
<p>Allen Unkenrufen zum Trotz: Es gibt sie noch; auch an &#8220;meiner&#8221; Hochschule, der UniSG. Kollegen, die sich in der angewandten Wirtschaftspolitik verdient machen, obwohl sich ein solches Engagement innerhalb der Hochschulen kaum je lohnt. Einer davon ist <a href="http://www.iff.unisg.ch/org/iff/iffweb.nsf/wwwPubPersonGer/B%C3%BChler+Stefan?opendocument" target="_blank">Stefan Bühler</a>, Förderprofessor des Schweizerischen Nationalfonds, mit Forschungsschwerpunkten Industrieökonomik, Regulierungstheorie und Wettbewerbspolitik. Auf den 1. Januar 2010 hat der Bundesrat Stefan Bühler zum Vizepräsidenten der Schweizerischen Wettbewerbskommission ernannt. Er soll als Ökonom zusätzliche Wirtschaftskompetenz in dieses Gremium bringen und seine beiden Kollegen aus der Rechtswissenschaft (Walter Stoffel, Uni Freiburg, und Vincent Martenet, Uni Lausanne) ergänzen. Stefan Bühler erwartet eine wichtige, interessante aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Es ist in der globalisierten Welt sehr viel schwieriger geworden zu beurteilen, ob und inwiefern Konzentrationen zu Wettbewerbsverzerrungen führen und wie damit umzugehen ist.</p>
<p>Noch eine gute Nachricht: Stefan Bühler ist Schweizer (seit Geburt). Berichte über das Aussterben der Schweizer Professor(inn)en sind also zumindest verfrüht.</p>
<p>Es dürfte im übrigen weltweit einmalig sein, dass eine Hochschule gleichzeitig in zwei nationalen Wettbewerbskommissionen vertreten ist. Neben Stefan Bühler in der Schweiz ist dies <a href="http://www.evenett.com/" target="_blank">Simon Evenett</a> in der Britischen <a href="http://www.competition-commission.org.uk/" target="_blank">Competition Commission</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Helden der Gegenwart</title>
		<link>http://www.batz.ch/2010/01/helden-der-gegenwart/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[SNB]]></category>

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		<description><![CDATA[Monika Bütler
Im Mai 2009 erhielt ich eine Anfrage der Weltwoche zum Thema Helden der Gegenwart (wie ich in Erinnerung habe sozusagen als Gegengewicht zur damaligen(?!) Krisenstimmung).
Aus der email der Weltwoche: &#8220;Wir lassen von prominenten Schreibern je ihren Helden/ihre Heldin porträtieren. Die Fragestellung lautet: Welchen Schweizer, welche Schweizerin bewundern Sie? Warum? Was zeichnet die gewählte Person [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><em>Monika Bütler</em></p>
<p>Im Mai 2009 erhielt ich eine Anfrage der <em>Weltwoche </em>zum Thema Helden der Gegenwart (wie ich in Erinnerung habe sozusagen als Gegengewicht zur damaligen(?!) Krisenstimmung).</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-61" title="DanthineButler" src="http://www.batz.ch/wp-content/uploads/DanthineButler.jpg" alt="" width="180" height="134" />Aus der email der <em>Weltwoche</em>: &#8220;Wir lassen von prominenten Schreibern je ihren Helden/ihre Heldin porträtieren. Die Fragestellung lautet: Welchen Schweizer, welche Schweizerin bewundern Sie? Warum? Was zeichnet die gewählte Person aus? Es geht ausschliesslich um Leute aus unserem Land. Die Texte sollten ein argumentierendes, begründendes Loblied sein, eine Hymne auf den bewunderten Menschen. Länge: 1500 Zeichen.&#8221;</p>
<p>Die Geschichte wurde nie publiziert. Weshalb weiss ich nicht. Auch die Namen der anderen Helden habe ich daher nie erfahren. Doch zum Glück ist mein damaliges Portrait von Jean Pierre Danthine immer noch hoch-aktuell. Wir drucken es hier ab zur Gratulation an Jean-Pierre Danthine zu seinem Amtsantritt bei der SNB.</p>
<p>Le voilà:</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<pre style="padding-left: 30px;">Jean-Pierre Danthine</pre>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Als Volkswirtin wäre ich versucht, das SNB-Direktorium hochleben zu lassen. Doch die drei Herren haben bereits viele Lorbeeren erhalten. Mein persönlicher Held hat dennoch mit der SNB zu tun: es ist mein früherer Kollege an der Universität Lausanne, Jean-Pierre Danthine, designiertes neues Mitglied des SNB-Direktoriums. Dies aus mindestens drei Gründen. Erstens tritt Professor Danthine diesem Gremium zu einem Zeitpunkt bei, zu dem dessen Popularität fast nur noch sinken kann. Mit der notwendigen Geldabschöpfung nach der Krise wartet eine äusserst unpopuläre Aufgabe auf ihn; in einem kommenden Aufschwung wird sein Job der des &#8220;Partykillers&#8221; sein. Zweitens hat Jean-Pierre Danthine als gebürtiger Belgier die schweizerische Staatsbürgerschaft nicht einfach umsonst erhalten. Er hat sich aktiv darum bewerben und dafür die üblichen Hürden meistern müssen. Daher kennt er das Jahr der Schlacht von Näfels, die Anzahl der Richter am Eidgenössischen Versicherungsgericht und andere grundlegende helvetische Fakten. Drittens ist Jean Pierre Danthine nicht nur ein hochintelligenter, international sehr erfolgreicher Forscher, sondern auch ein engagierter Lehrer und ein begnadeter Kommunikator: Er hat die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte verständlich darzustellen. Hoffentlich bald auch in der deutschsprachigen Presse. Wir können nur hoffen, dass es die neue SNB Spitze schafft, die Party vor erneutem Übermut zu bewahren ohne sie gleich abzuwürgen. </em></p>
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		<title>Daumendrücken für Philipp Hildebrand</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:32:15 +0000</pubDate>
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Urs Birchler
Die Pole-Position in diesem Wirtschaftsblog ist schnell vergeben. Für mich kommt kein anderer in Frage als Philipp Hildebrand, der neue Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank. Zugegeben, ich bin voreingenommen. Philipp Hildebrand war während gut zwei Jahren mein Chef. Deshalb darf ich ihn auch nicht loben; dies würde nach indirektem Selbstlob riechen. Zudem haben [...]]]></description>
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<p><em>Urs Birchler</em></p>
<p>Die Pole-Position in diesem Wirtschaftsblog ist schnell vergeben. Für mich kommt kein anderer in Frage als Philipp Hildebrand, der neue Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank. Zugegeben, ich bin voreingenommen. Philipp Hildebrand war während gut zwei Jahren mein Chef. Deshalb darf ich ihn auch nicht loben; dies würde nach indirektem Selbstlob riechen. Zudem haben es andere gesagt: Sein Pech, kaum 100 Tage vor dem Ausbruch der Finanzkrise das für die Finanzstabilität zuständige II. Departement der SNB zu  übernehmen, war unser Glück.</p>
<p>Wenn er nun in der Mitte der SNB-Kommandobrücke steht braucht Philipp Hildebrand selber Glück. Er steht nämlich vor einer für die SNB neuen Herausforderung. Bisher ging es darum, die Reputation in der Geldpolitik nicht aufs Spiel zu setzen mit einem Misserfolg in der Finanzmarktstabilität. In nächster Zukunft liegt die Sache genau umgekehrt. Die SNB darf sich keinen Fehler in der Geldpolitik leisten, um ihre Reputation in der Finanzmarktstabilität nicht zu gefährden.</p>
<p>Philipp Hildebrand hat sich nämlich auf die Fahne geschrieben, endlich die verhängnisvolle faktische Staatsgarantie für grosse oder anderweitig systemrelevante Banken abzubauen. Ohne das gegenwärtige Prestige der SNB und ihres neuen Präsidenten in der Finanzmarkt- und Bankenstabilität gelingt dieser Kraftakt nicht. Zu gross sind die Widerstände der betroffenen Banken, die ihr Privileg verteidigen — mit Angriff direkt auf den Mann: bereits liest man “von Ehrgeiz getriebener Aktivist”, “Regulator mit missionarischem Eifer” (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/hueter_des_frankens_1.4421233.html" target="_blank"><em>NZZ am Sonntag</em></a>). Auch verbal haben unsere Grossbanken einiges im Giftschrank.</p>
<p>Drum drücke ich Philipp Hildebrand beide Daumen. Möge er das das notwendige Quentchen Glück in der Geldpolitik haben, damit seine Gegner in der Diskussion zur Bankenregulierung wenigstens Sachargumente auspacken müssen. Diese möchte ich nämlich nach über zwei Jahrzehnten bei der Nationalbank endlich auch gerne kennen.</p>
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